Sorry liebe Fendt-Freunde!

Nachdem mich einige Fendt-Fahrer wegen meines letzten Blogartikel heftig kritisiert haben, sehe ich mich erstmals zu einer "Richtigstellung" gezwungen.  

Es war nicht meine Absicht die genomische Selektion mit den Traktoren der Marke Fendt zu vergleichen. Mir ging  es eigentlich um den blinden Fortschrittsgedanken, der immer davon ausgeht, dass das Moderne und Neue immer besser als das Alte ist.

Ich wurde darauf hingewiesen, wenn Fendt-Traktoren so fehlerhaft  und störungsanfällig wie die genomische Zuchtwertschätzung wären, dann würde man jeden Tag von Rückrufaktionen, Entlassungen im Management  und wahrscheinlich sogar von Insolvenzgerüchten in der Zeitung lesen. Dem ist natürlich nicht so! Fendt ist seit Jahrzehnten eine Marke die Anspruch auf Qualität hat und diese auch ihren Kunden liefert. Die Genomische Selektion hat bisher leider zu oft fehlerhaft funktioniert, Rohrkrepierer am Band erzeugt und viele Bauern und Züchter enttäuscht. Der von mir gewählte Vergleich hat einige Fendt-Fahrer verstört, das tut mit Leid und war nicht meine Absicht. Sorry!

 

Und es stimmt, wer bisher  blind auf die genomische Zuchtwertschätzung vertraut hat, ging ein hohes Risiko ein. Für etwaige Schäden gab es keine Garantien, der Nutzer haftete mit seiner Herde! Entlastend muss angemerkt werden: Es kann nur besser werden! Der Beweis dafür muss aber erst erbracht werden. Bis es soweit ist, bleibt vorsichtig!